11.8.05

Appajaat-Schick

(Un-)Sinn und (Un-)Verstand kyrillischer Buchstaben bei SPIEGEL ONLINE.

"Fritz Wepper" hat die "Apparatschik" genannte Technik-Testkolumne der SPIEGEL ONLINE-Netzwelt gelesen und schreibt:
Wenn man genau hinsieht, dann hat man in der Über-Überschrift bei http://www.spiegel.de/netzwelt/technologie/0,1518,369166,00.html ein gespiegeltes R vor Augen. Natürlich ist das ein total geekiger Trick der Netzwelt-Redakteure, denn das gespiegelte R in "Apparatschik" ist nicht irgendein Buchstabe. Nein, es ist ein Buchstabe aus dem kyrillischen Alphabet. Nur leider ist dort das gespiegelte R kein "R" sondern ein "Ja" und entsprechend müsste man es korrekt Appajaatschik aussprechen. Herzlichen Glückwunsch, liebe Fontspieler der Netzwelt. Ihr seid so gut, das ist unglaublich.

Mit dem Artikel hat das übrigens überhaupt nichts zu tun. Der ist sogar okay.

9 Kommentare:

Blogger yet another indie disco said...

der artikel ist nur in sofern in ordnung, dass man eigentlich hinterfragen müsste, ob da nicht "anzeige" drüber steeh müsste. denn placements wie dieses findet man momentan in so ziemlich jedem magazin mit einigermaßen greifbarer recihweite. vgl, aktuelle intro, spex, lodown und groove...

16/8/05 05:51  
Blogger yet another indie disco said...

mein deutsch ist übrigens eben kaputt gegangen...

16/8/05 05:52  
Blogger fRED said...

(Un-)Sinn und (Un-)Verstand deutscher Buchstaben bei DER NETZWELT-SPIEGEL.

sich über typospielchen lustiger webdesigner aufzuregen und dann den typographischen offenbarungseid im eigenen titel.

wer ß (germanb) in großbuchstaben schreiben will muß es in zwei s auflösen. aus groß wird also GROSS.

16/8/05 15:10  
Blogger Marcus said...

Zu Fred: Die Kapitälchen der Titelzeige werden vom Stylesheet erzeugt. Du benutzt einen Browser, der das ß nicht korrekt in Großbuchstaben umsetzt. Mozilla/Firefox zeigt die Zeile korrekt als "[...] GROSSEN [...]" an. Wahrscheinlich benutzt Du den Browser Konqueror oder Safari, die hier einen bekannten Programmfehler haben.

16/8/05 15:51  
Blogger peter.alberts said...

Der typographische Witz mit dem "falschrum-R", das in der Tat im kyrillischen Alphabet ein "Ja" bezeichnet, ist nun allerdings uralt und keineswegs eine besondere Verfehlung des Spiegels. Das erste Mal bewußt ist mir diese Unsitte in der Urform des Computerspiels "Tetris" (zumindest in der Version für Atari ST) aufgefallen, womit ich nicht sagen will, daß auf diese "lustige" Idee nicht schon früher andere gekommen wären.

16/8/05 16:55  
Blogger fRED said...

hoppla der explorer kanns auch nicht, na is ja nicht so wild

17/8/05 15:23  
Blogger aha said...

oh mein gott! ich hab letzthin tatsächlich jemanden gesehen, der anstelle eines 'a' das zeichen '@' verwendet hat - stellt euch das mal vor. dabei wird das '@' - wenn überhaupt - als 'at' ausgesprochen - die welt geht echt vor die hunde ...

ich halte das weder für eine unsitte noch eine verfehlung sondern für gelungene gestaltung im rahmen der typographie bzw. darstellungsmöglichkeit eines webbrowsers.

18/8/05 10:25  
Blogger Der Wobbler said...

Der Apparatischik ist doch bloß von den Telepolis-Geektools geklaut...

22/8/05 15:48  
Anonymous Dewayne Mcelyea said...

I read an interesting article on it I would like to share with you...

3/1/06 16:46  

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