28.8.05

Tauschbörse iTunes

SPIEGEL ONLINE hält "peer-to-peer" offenbar für einen Überbegriff von Musik-Downloadangeboten und rubriziert Apples iTunes unter "P2P".

SPIEGEL ONLINE berichtet heute über neue Entwicklungen um den Musik-Downloaddienst iTunes. Nicht nur über diesem Artikel, sondern auch früheren Netzwelt-Berichten über Apples erfolgreiches Bezahl-Angebot thront das Logo:

P2P

Dabei ist iTunes gerade keine peer-to-peer ("P2P")-Börse. Statt Musik und andere Daten untereinander zu tauschen, kaufen iTunes-Kunden ihre Songs ganz klassisch von einer Firma und laden sie von einem zentralen Server herunter.

Kann die Netzwelt-Redaktion Musikdateien nicht von Netzwerkdiensten unterscheiden? Oder hat sie sich darum schlicht nicht geschert? Vielleicht versieht SPIEGEL ONLINE ja seine Kolumne "Abgehört - Die wichtigsten CDs der Woche" künftig mit dem Logo "Radio".

2 Kommentare:

Anonymous Anonym said...

Herr, schmeiß Hirn ...

SpOn arbeitet halt mit Themen Kategorien - und da passt iTunes nun mal besser in die Schublade P2P als etwas Krieg im Irak. Ist ja nicht so, als ob die legalen Musikdownloads nichts mit P2P zu tun hätten.

Siehe auch www.wortfeld.de

30/8/05 11:36  
Anonymous Christoph said...

Sicher, P2P hat irgendwie mit iTunes zu tun, aber nur im Sinne einer "Familienähnlichkeit" - als Rubrik taugt das nicht.

Siehe auch Ludwig Wittgenstein, Philosophische Untersuchungen.

22/9/05 18:25  

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